Seite auswählen

Wie kamt ihr auf die Idee? Warum Lohberg? Unternehmer aus dem Stadtteil beantworten den Fragebogen von Mittendrin. Talip und seine Frau Menekse erinnern sich gut, wie alles begann.

Für Talips Schnellrestaurant am Johannesplatz sprachen wir mit den Inhabern, also Talip und seiner Frau Menekse. Sie kümmert sich nicht nur um die vier gemeinsamen Kinder, sondern in 20 Stunden in der Woche auch noch um die Verwaltung des Unternehmens.

Hallo ihr beiden, das ist toll, dass ihr euch Zeit nehmt für unsere Fragen. Wie läuft das Geschäft?

Talip und Menekse Sehr gut, danke. Seit dem Ausbau mit dem Wintergarten, bleiben die Gäste länger als früher. Offensichtlich finden Sie es bei uns jetzt gemütlicher. Das freut uns natürlich! Inzwischen haben wir auch öfter geschlossene Gesellschaften, eine tolle Entwicklung für uns.

Worin besteht die Geschäftsidee?

Talip und Menekse Wir sind ein Schnellrestaurant mit internationalen Spezialitäten, die Kunden sollen sich bei uns wohlfühlen und jederzeit an sieben Tagen in der Woche gutes und frisches Essen bekommen.

Was ist das Besondere an eurem Produkt?

Talip und Menekse Besonders stolz sind wir auf unser frisches Pide. Das war gewissermaßen Talips Erfindung, das türkische Brot wie bei unseren Pizzen mit verschiedenen Zutaten zu belegen, zum Beispiel Hackfleisch und Ei, Käse, Brokkoli und und und.

Wie viel Stunden Arbeit investiert ihr täglich in den Job?

Talip und Menekse Einen Ruhetag gibt es nicht. Wir haben an sieben Tagen in der Woche geöffnet, immer von 9 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts. Das geht, weil wir ein Familienunternehmen sind. Talips kleiner Bruder Mihrac stemmt oft die Nachtschicht von 16.30 Uhr bis 2 Uhr.

Wann ist bei euch am meisten los?

Talip und Menekse Freitags, auf jeden Fall freitags, so ab 16 Uhr. Die Leute kommen dann nach dem Einkaufen oder dem Feierabend und haben keine Lust, selbst zu kochen. Dann sind bei uns oft alle Plätze belegt.

Wer sind eure Kunden?

Talip und Menekse Dazu gehört natürlich schon das Laufpublikum, zum Beispiel an Markttagen. Aber wir sind auch sehr stolz, dass wir Stammgäste haben und das aus allen Herkunftsländern und weit über Lohberg hinaus.

Wann habt ihr das Unternehmen gegründet?

Talip beim Einzug in die neuen Räume am Ledigenheim, April 2005.

Talip und Menekse Das war 1999. Talip kam als gelernter Koch nach Lohberg und wir haben geheiratet. Dann haben wir uns hier etwas aufgebaut.

Wie wollt ihr euch weiterentwickeln, gibt es Pläne?

Talip und Menekse Wir könnten eigentlich noch weiter ausbauen, die Zahl der Gäste würde das erlauben. Aber die Räumlichkeiten hier geben das nicht mehr her.

Standortentscheidung: Warum Lohberg?

Talip und Menekse Menekse ist hier in den 80ern geboren, in Lohberg leben auch ihre Eltern und ihre Kinder, es gibt für uns keinen Grund, uns zu verändern. Das stand nie in Frage.

Was macht Spaß in Lohberg, was nervt?

Talip und Menekse Wir fühlen uns hier sehr wohl, kennen fast das ganze Dorf und wissen, dass wir jeden um Hilfe bitten könnten. Lohberg ist wie eine große Familie. Was uns manchmal stört, sind die Parkmöglichkeiten. Zu Stoßzeiten stehen hier manche in zweiter Reihe.

Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch!

Serie Unternehmen in Lohberg

Bisher erschienen

Jens Förster vom Johannesplatz

Kultura Pflegedienst – Pflege nach kulturellem Bedarf

Werner Heuking und die Kreuzapotheke

Die Fahrschul-Akademie Niederrhein

Jessica Dupré und JD Just Deco

Kenan Horata und Kiddybox

Pin It on Pinterest

Share This