Offene Mülltonnen, Ratten, keine brauchbaren Toiletten. In seinem Gastbeitrag übt der Lohberger Karl-Heinz Kühler wegen der Bedingungen rund um die Freizeitanlage scharfe Kritik an der Stadt Dinslaken.

Von Karl-Heinz-Kühler
„In den letzten Wochen hat sich wieder mal gezeigt, dass bei schönem Wetter, wenn die Freizeitanlage Dorotheenstraße sehr gut besucht ist und auch gegrillt wird, die Freizeitanlage nicht den Anforderungen entspricht, wie sie genutzt wird. Hier muss die Stadtverwaltung einiges nachbessern.
Viel zu viel Müll
Die roten, offenen Mülltonnen sind keine nachhaltige Lösung für das Müllproblem in der Freizeitanlage Lohberg. Offene Mülltonnen sind Tummelplätze für Ratten und Rabenvögel (Convidien ) und sind in einer Freizeitanlage, in der Lebensmittel mitgebracht werden, ungeeignet.
Auch deshalb, da die Mülltonnen von Samstag Nachmittag bis Montag nicht geleert werden.
Fachleute haben uns bestätigt, dass durch diese Maßnahme und durch den erweiterten Lebensraum für Ratten ( Bodendichte Heckenbepflanzung um die gesamte Freizeianladen ) die Stadtverwaltung das Öko-System in diesem Bereich erheblich beeinflusst hat.



Und zwar muss man folgende Zusammenhänge sehen. Im gesamten Lohberger Bereich und in der Freizeitanlage sind bodendichte Heckenpflanzen gepflanzt worden, die erheblich zur Vergrößerung der Rattenpopulation geführt haben. Desweiteren werden Ratten und Rabenvögel (Convidien ) in der Freizeitanlage durch Speisereste in den offenen Mülltonnen mit Nahrung versorgt.
Durch diesen Umstand erhöht sich die Population der Ratten und der Rabenvögel.
Durch die erhöhte Population der Rabenvögel reduziert sich die Zahl der Singvögel.
Buchfinken, Grünfinken, Kleiber, Zaunkönig, Braunelle, u.s.w. sind hier nicht mehr zu finden.
Folgen für Anwohner
Desweiteren tragen die Rabenvögel gegrillte Geflügelknochen aus den roten offenen Mülltonnen der Freizeitanlage in die umliegenden Gärten. Die Wohneigentümer müssen aufpassen, dass deren Hunde die Geflügelknochen nicht fressen, da diese Knochen eine Lebensgefahr für Hunde sein können.

Ein weiteres Problem ist, dass die mit öffentlichen Mitteln gebaute Toilettenanlage nicht für die Nutzung der Besucher der Freizeitanlage zur Verfügung steht. Die Besucher der Freizeitanlage sind gezwungen, Ihre Notdurft hinter den Gärten der Anwohner zu verrichten.
All dies zeigt, dass unsere Stadtverwaltung leider ohne nachhaltige Weitsicht agiert!
Karl-Heinz Kühler ist bei der UBV in der Kommunalpolitik aktiv.
Aufruf von Mittendrin: Wie erlebt ihr die Lage am Abenteuerspielplatz? Schildert uns gerne eure Eindrücke in einer Mail an info@lohberg-mittendrin.de oder in einer PN auf Instagram oder Facebook.
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