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Trödelmarkt ist doch einfach etwas Großartiges: Man weiß nie genau, was einen erwartet- So gab es auch beim Kindertrödel im Evangelischen Familienzentrum jede Menge zu entdecken. Wir haben uns umgesehen.

Ein Spider-Man-Schlafanzug, Barbie, ganz ähnliche Puppen in Gruseloptik, kleine Labubu-Figuren aus Malyasia und vieles mehr war auf den zahlreichen Trödeltischen zu sehen. Dahinter standen Mütter, Väter, Familien und junge Erwachsene, die Dinge, die ihnen selbst viel Freude gemacht haben, weitergeben wollten.

Ihre Kinder sind älter geworden, aus den Klamotten herausgewachsen, ein Spielzeug ist nicht mehr spannend – für andere konnte das aber genau der richtige Fund sein. Und das für kleines Geld.

Freundliches Miteinander

Eine junge Frau erzählte, dass manche Spielsachen noch aus ihrer eigenen Kindheit stammten. Lange lagen sie zu Hause, nun dürfen andere Kinder damit spielen. Eine Mutter berichtete, wie schwer ihr das Aussortieren beim ersten Kind gefallen sei. Inzwischen seien die Kinder größer – und es sei Zeit, einiges weiterzugeben.

Auch das Miteinander kam nicht zu kurz. Ein Vater übernahm kurzerhand den Stand seiner Tochter, während sie in der Kindermoschee war. Die Moschee hatte der Kita nach bester Lohberg-Tradition die Tische ausgeliehen – ein schönes Zeichen unkomplizierter Zusammenarbeit. Und übrigens: An diesen Tischen fand am Wochenende zuvor noch „Lohberg frühstückt“ statt. Schön, oder?

Mit viel Herzblut dabei

Das Familienzentrum organisiert den Kindertrödel regelmäßig. Schon beim Reinkommen war zu merken, dass die Beschäftigten mit Herzblut dabei waren, sie hatten sichtbaren Spaß und zum Teil eigene Stände aufgebaut.

So verteilten sich in diesem Jahr rund 15 Anbieterinnen und Anbieter auf drei große Räume, die Tische dicht bepackt. Neben dem Verkauf gab es Ausmalbilder, Glitzertattoos, eine kleine Kinderausstellung und eine Cafeteria mit Kuchen, Kaffee und weiteren Leckereien. Im Video ist dann auch prompt zu sehen, dass Philipp nicht widerstehen konnte..

Wie das tolle Buffet zustandekam, hat die Kita sich gut überlegt: Statt einer Standgebühr waren die Verkäuferinnen und Verkäufer gebeten, etwas zu essen mitzubringen. Am Ende hatten alle etwas davon.

Haustür-Trödel im Oktober

Noch ein wichtiger Hinweis, für alle, die Freude am Trödeln haben und vielleicht selbst etwas verkaufen wollen: Die nächste Gelegenheit gibt es am Sonntag, 11. Oktober 2026, von 11 bis 16 Uhr. Dann lädt der Verein ach so zum ersten dezentralen Haustür-Flohmarkt in Dinslaken ein. Getrödelt wird dann auf privaten Grundstücken, in Vorgärten, Garagen und Einfahrten. Eine digitale Karte zeigt die Stände. Wer mitmachen möchte, kann sich noch bis zum 4. Oktober anmelden. Alle wichtigen Infos findet Ihr auf der Homepage von „ach so“.

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