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Lohberg bekommt für das Jahr 2020 einen eigenen Kalender. Die Einnahmen kommen dem Dinslakener Verein „Kind im Mittelpunkt“ zugute.

Alle Bilder sind 2019 bei Fotowalks durch den Stadtteil entstanden. Sie zeigen die Facetten des Lebens zwischen Moschee und Fischerbusch.

„Wir wollten schon immer mit der Hilfe von richtig guten Fotografen den Zauber der Gartenstadt einfangen“, erläutert Philipp Stempel vom Stadtteilmagazin Lohberg Mittendrin die Idee hinter dem Projekt. Vom Bergpark und dem Zechengelände gebe es Tausende Aufnahmen, vom Leben im Stadtteil hingegen kaum. „Das wollten wir unbedingt ändern“, berichtet er.

Drei gute Fotografen

Bei drei Fotografen lief das Stadtteilmagazin damit offene Türen ein: Kai Dauvermann, Rainer Höpken und Martin Valk durchstreiften mit der Kamera an mehreren Tagen den Stadtteil, kletterten auf den Glockenturm von St. Marien, besuchten die Moschee und lichteten bei spontanen Begegnungen zahlreiche Bewohner ab.

Julia, Mats und Gilla rahmen die drei Fotografen Rainer Höpken, Kai Dauvermann und Martin Valk ein.

„Das hat sowas von Spaß gemacht“, schwärmt Martin Valk. „Egal wo wir hinkamen, wir sind überall mit offenen Armen empfangen und oftmals sogar eingeladen worden“, erzählt der Duisburger Profi-Fotograf. „Damit konnten wir vorher wirklich nicht rechnen, meistens stößt man als Fotograf auf offener Straße erstmal auf Skepsis.“

Ganz nah dran am Leben

Umso mehr Freude haben das Kamera-Trio und die ehrenamtlichen Macher von Lohberg Mittendrin nun am Ergebnis. Betende Männer in der Moschee, lachende Frauen beim Minigolf, ein märchenhaft verwilderter Hinterhof an einem der alten Zechenhäuschen – die Bilder sind spürbar nah dran an den Menschen und dem Leben in Lohberg.  Typische Lohberger Wahrzeichen wie den Förderturm sind höchstens an versteckter Stelle im Kalender wiederzufinden.

„Genau darum ging es uns, wir wollten den Stadtteil von einer Seite zeigen, die der Öffentlichkeit nicht so bekannt ist“, sagt Rainer Höpken. An Vorurteilen gebe es leider immer noch mehr als genug. „Die allermeisten haben mit der Wirklichkeit nichts zu tun“, so Höpken.

Mit dem Stadtteil verbunden

Der Dinslakener Künstler kennt sich aus in Lohberg. Dem Stadtteil fühlt er sich schon seit Jahren eng verbunden. Neun Jahre unterrichtete er als Lehrer an der Grundschule. „Na klar, das war in manchen Fällen auch ein Türöffner, um mit Leuten ins Gespräch zu kommen“, sagt Höpken. „Offenbar bin ich manchen noch in guter Erinnerung geblieben“, schmunzelt er.

Der Kalender im A3-Format ist seit dem 5. November zum Preis von 19,90 Euro an mehreren Verkaufsstellen in Dinslaken erhältlich. Die Einnahmen kommen dem Verein Kind im Mittelpunkt e.V. zugute. Er finanziert eine kindgerechte Ausstattung der Station im Dinslakener St. Vinzenz Hospital, damit die kleinen Patienten keine Angst vor dem Krankenhaus haben. Alle Fotografen haben ihre Bilder für den Kalender kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Zu bekommen ist Lohberg 2020 an folgenden Verkaufsstellen:

Stadtinformation Dinslaken, Ritterstraße 1

Buchhandlung Korn am Altmarkt

Heuking-Apotheke Dinslaken Hiesfeld, Sterkrader Straße 251

Heuking-Apotheke Dinslaken Lohberg, Hünxer Straße 401

Reisebüro Förster Dinslaken Lohberg, Johannesplatz 5-7

Ditib-Moschee Dinslaken Lohberg, Lohbergstraße 3

GGS Lohberg – im Sekretariat

Am Stand von Kai Dauvermann auf dem Weihnachtsmarkt in der Zechenwerkstatt vom 6. bis 8. Dezember

>>>Alle Bilder des Lohberg-Kalenders findet Ihr hier als Bilderstrecke!

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