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Die Bergparade aus mehr als 100 detailgetreu nachgebildeten Miniaturfiguren ist seit dem 25. November wieder im Ledigenheim zu sehen. Dabei ist vieles über den Bergbau zu erfahren.

An den kommenden Sonntagen ist – bis auf den 06.01. – zwischen 14 und 17 Uhr die Aufstellung der Figuren in einer Winterlandschaft zu besichtigen. Die in dieser Zeit anwesenden Bergleute vom Freundeskreis DIZeum können einiges dazu erzählen. Zu sehen sind unter anderem die Bergschmiede, Amalgamierer, Schwefelhüttenarbeiter, die Bergkapelle, Bergbeamte zu Pferd.

Echte Bergparade findet heute noch statt

Bei der Bergparade handelt es sich um eine Aufstellung von Figuren aus dem Erzgebirge, die die klassischen „bewegten“ Bergparaden, die noch heute stattfinden, abbilden soll. Die über 100 unterschiedlichen Figuren werden in einer entsprechenden „Landschaft“ über und unter Tage präsentiert. Die Figuren und die ursprüngliche „Landschaft“ stammen aus Privatbesitz.

Das Ledigenheim und die Betreiber des DiZeum haben im vergangenen Jahr erstmals die Bergparade ausgestellt. Zuvor wurde die Ausstellung liebevoll aufbereitet und in eine detailverliebte Winterlandschaft eingebettet. Zahlreiche Feinheiten erklärt ein Video auf Youtube, das Silvo Magerl vom Dizeum kürzlich hochgeladen hat.

Ein deutsches Kulturerbe

Laut Wikipedia diente eine Bergparade der öffentlichen repräsentativen Darstellung des Bergbaus und wurde zumeist mit Stolz auf die eigene Berufsgattung abgehalten. Sie findet zu feierlichen Höhepunkten statt,die Tradition reicht bis ins Mittelalter zurück und ist als Kulturerbe in Deutschland anerkannt worden.

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