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Ungewöhnliche Zeiten erfordern kreative Ideen: die Lohberg-Challenge. Ein gemeinsames Online-Projekt des Quartiersmanagement Lohberg und Lohberg Mittendrin. Verfügbar ist es auf Facebook und Instagram.
„Ein tägliches Angebot gegen Langeweile, für Vernetzung und Austausch, aber auch einfach nur so, zum Spaß. Jeden Tag wird eine Challenge veröffentlicht, die für 24 Stunden gilt. Seid kreativ und zeigt allen, was ihr draus macht! Nach einer Woche präsentieren wir die kreativsten Umsetzungen.“ und heute ist es zum ersten Mal so weit.

Tag 1 – Lieblingsorte in Lohberg

Ute K. (schaut mal hier, was sie sonst so tolles macht) sendete uns das Bild vom roten Hasen, der es auch dem kleinen Luke angetan hat: „Seid Luke auf der Welt ist 4 Jahre ist der Rote Hase zu ein Familien Mitglied geworden! 1 mal in der Woche müssen mir hin! Roten Hasen besuchen! Aber jetzt schauen wir uns Bilder an den wichtig ist #Stayathome and save Life!“, schrieb uns Jessica auf Facebook.

Tag 2 – Socken und Antirassismus

„Der 21.03. ist der Welt-Down-Syndrom-Tag und die Socken stehen für die Chromosomen Nr. 21, die bei Betroffenen 3 mal vorhanden sind. Daher auch das Datum: 21.3. Mit der #sockenaufforderung zeigt ihr Solidarität mit den Betroffenen und Respekt für Betroffene: sie sind Teil der Gesellschaft! Außerdem ist der 21.03. der 21.03. auch der Internationale Tag gegen Rassismus.“ – Zusammengefasst unter dem #lohbergistbunt kam hier eniges zusammen.

Tag 3 – #lohbergbleibtzuhause

„Es ist wichtig, dass wir zu Hause bleiben. Setzt ein Zeichen und zeigt es der Nachbarschaft: bastelt einen Banner oder einen Fensteraushang und fordert auf zu Hause zu bleiben, bzw. zeigt, dass ihr zu Hause bleibt.“, so der Aufruf, dem viele folgten. So auch Monika:

Tag 4 – Grüße an liebe Menschen

Da soziale Kontakte momentan nur begrenzt möglich sind, haben wir die Möglichkeit eröffnet Nachrichten an liebe Menschen zu verbreiten. Besonders berührt haben uns die Erinnerungen von Sarah:

„Ich kann meinen lieben Menschen leider nicht verlinken, da sie schon verstorben ist. Meine Oma. Sie ist uns vor 3 Jahren voraus gegangen. Sie hatte immer einen lustigen Spruch parat. Egal wie schlecht es ihr ging. Sie war glücklich wenn sie gesehen hat, dass wir lachen. Und sie hat uns zum Lachen gebracht, bei ihr konnte man garnicht schlecht drauf sein. Ihre besonnene Art wäre besonders jetzt zu aktuellen Zeiten die beste Aufmunterung. Sie würde sagen “Mädel, wasch dir regelmäßig deine kleinen Patscherchen und guck, dass dir die Leute nicht auf die Pelle rücken! Ich bin mir sicher, dass sie die Bude da oben ordentlich aufmischt.“

Tag 5 – Backen und Rezepte austauschen

Nachdem Klopapier, Nudeln und Haushaltsrolle ausverkauft waren, sind viele zum Backen übergegangen. Aktuell sind also Mehl und Hefe knapp. Aber wir erhielten viele Rezepte, mit denen man auch ohne Hefe backen kann. So zum Beispiel Alexandras Nussecken:

Tag 6 – #lohbergliest

Lesen ist derzeit auch eine der Top-Beschäftigungen. Also forderten wir auf Lieblingsbücher vorzustellen. Hier eine kleine Auswahl an Empfehlungen: (weitere findet ihr hier und natürlich bei der Stadtbiblithek Dinslaken, die ebenfalls tolle Online-Angebote hat)

„Hab keine Angst, wenn’s dunkel wird“ – ein Kinderbuch von Sabine Rahn und Sigrid Leberer

Harry Potter – weitere Kommentare erübrigen sich, laut der empfelenden Facebook-Userin

Buddenbrooks – den Klassiker von Thomas Mann empfielt die Dinslakener Autorin Larissa Schwarz

Tag 7 – #lohbergsagtdanke

„Wir sollten uns bedanken. Bei ÄrztInnen, die für uns da sind, bei all den Pflegekräften, dem Einzelhandel, den Postdienstleistern, der Feuerwehr, OrganisatorInnen, undundund. Findet einen kreativen Weg „Danke“ zu sagen.“, so die Challenge zum Abschluss der ersten Woche.

Und hier möchten wir ausnahmsweise mal das Wort übernehmen:

Wir bedanken uns bei allen, die mitmachen und dieses Projekt mit Leben füllen und uns in dieser Zeit unterstützen. Aber ganz besonders: Danke an alle ÄrtzInnen, Medizinische Fachangestellte, Kranken- und AltenpflegerInnen, ApothekerInnen, VerkäuferInnen, LehrerInnen, ErzieherInnen, LKW-FahrerInnen, Imbissbetriebe, Post- und PaketzustellerInnen, Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt, LogistikerInnen, TaxifahrerInnen, Bus- und BahnfahrerInnen, ehrenamtliche HelferInen, LebensmittelnotversorgerInnen, Notdienste in allen Alltagsbereichen, PsychologInnen und SeelsorgerInnen, kreative und flexible soziale Träger und Einrichtungen, Stadtverwaltung, Landwirte, JorunalistInnen und alle, die wir vergessen haben sollten.

Sowie an alle, die Rücksicht nehmen, zu Hause bleiben, dort arbeiten und gleichzeitig ihre Kinder betreuen.