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Am Sonntag, den 8. September, öffnet das Ledigenheim Lohberg von 11 Uhr bis 17 Uhr wieder seine Türen zum Tag des offenen Denkmals.

Besucher sind eingeladen zu einer historischen und zugleich spannenden Zeitreise. Das „Bullenkloster“ öffnet seine Türen und gewährt Einblick in das sanierte denkmalgeschützte Ledigenheim und vermittelt Geschichte und Geschichten um das Gebäude.

Ein Lebensmittelpunkt

Das imposante Gebäude – im Volksmund „Bullenkloster“ genannt – ist 1914 von der damaligen „Gewerkschaft Deutscher Kaiser“ in unmittelbarer Nähe zur Zeche gebaut worden.

Es bot 540 unverheirateten Bergleuten ein Zuhause. Mit seinem Speisesaal, der auch für Veranstaltungen genutzt wurde, der Großküche, Baderäumen, Waschküche, Bücherei, der Bergberufsschule und einer Kegelbahn war es nicht nur Lebensmittelpunkt für die Bergleute.

Ex-Bergleute erzählen von früher

Ehemalige Bergleute erzählen von der Geschichte des Hauses und führen durch die Ausstellung des DIZeums. Im nachgebauten Raum lässt sich hautnah nachfühlen, wie die Bergmänner im Ledigenheim gelebt haben.

Aufgezeichnete Zeitzeugeninterviews, unter anderem mit Heinz Brandt und Inge Litschke, führen die Besucherinnen und Besucher in die Vergangenheit Lohbergs.

Der Filmclub Dinslaken hat in Zusammenarbeit mit dem Ledigenheim einen Film gedreht, der den Wandel vom „Bullenkloster“ zum Zentrum für Kultur, Dienstleistung und Gewerbe anschaulich und unterhaltsam erzählt. Der Film ist in einem circa halbstündigen Rhythmus im Saal des Ledigenheims zu sehen.

Führungen durchs Haus

Um 11.30 Uhr und 13.30 Uhr können sich die Besucherinnen und Besucher bei einem Rundgang durch das Haus ein Bild von der besonderen Architektur des Hauses machen und einen Blick in die Räume werfen, in denen heute verschiedene Unternehmen ihren Sitz haben.

Den Nachmittag können Besucher mit einer Tasse Kaffee und Gebäck entspannt ausklingen lassen.

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