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Im Rahmen des Projekts „Beraber“ (Gemeinsam) kommt der Berliner Regisseur Mirza Odabasi mit einem Dokumentarfilm über Alltagsrassismus und Identität nach Dinslaken.

In seinem Film „LeidenSchafft“ behandelt Odabasi Themen wie soziale Ungerechtigkeit, Zugehörigkeit und Herkunft in den Straßen Berlins – Übertragbarkeit auf Dinslaken nicht auszuschließen.

Mit Chefket und Eko Fresh

Dabei bereichern Erfahrungen von einzelnen KünsterInnen den Film. Unter anderem sind die Rapper Chefket und Eko Fresh beteiligt. HipHop als Subkultur und Identitätsstifter spielt eine ganz wesentliche Rolle. Auf der Webseite des Regisseurs heißt es:

“ ‚Was ist das überhaupt: Türke sein, Deutscher sein? Berliner sein, Kreuzberger sein?‘, fasst Diversity Coach Saiid Ismati, ein weiterer Protagonist, zusammen. „Keiner hat dir ein Werkzeug gegeben, damit umzugehen.“ Mit einem Beat und einer Stimme lässt sich dieses Werkzeug aber bauen.

https://mirzaodabasi.de/portfolio/leidenschafft/

Am Montag, 17. Juni, könnt ihr euch den Film im Dachstudio in der Stadtbücherei anschauen und im Anschluss mit dem Regisseur diskutieren. Alle sind herzlich eingeladen!

„Beraber – Gemeinsam“ richtet sich insbesondere an junge muslimische Frauen. Angelaufen ist das Projekt in Dinslaken Lohberg bereits im Februar 2019. Seitdem hat es zahlreiche Veranstaltungen gegeben.

Unter anderem war die Aktivistin und Bloggerin Anja Saleh zu einem Workshop über Individualität im Dachstudio, später fand ein Gesprächskreis zum Thema “Islam in Deutschland“ statt.

Junge Mädchen und Frauen

Hinter dem Projekt steht die Otto-Benecke-Stiftung. Sie hat „Beraber“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Dinslaken organisiert. Der Gedankenaustausch soll die Eigenständigkeit junger Mädchen und Frauen fördern.

Bei Rückfragen könnt ihr euch unter 0178 3036715 oder elif.durmaz@obs-ev.de an Beraber-Mitarbeiterin Elif Durmaz wenden.

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