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Am 28. Mai findet im Ledigenheim zum zweiten Mal eine Bürgerversammlung zur Hünxer Straße statt. Nach ersten Gesprächen mit Stadt und Land geht es nun um die Frage, wie es weitergehen soll.

Am Dienstag, dem 28. Mai geht es um 18:30 Uhr im Ledigenheim los. Wieder sind interessierte Bürger und alle, die an der Verkehrssituation an der Hünxer Straße etwas ändern wollen, eingeladen, zu kommen und sich einzubringen. Jeder Neuzugang ist willkommen!

Gespräche mit Straßen NRW

Schon das erste Treffen am 22. Januar war gut besucht. Die daraus entstandene Arbeitsgruppe hat Gespräche mit der Stadt Dinslaken und Straßen NRW geführt, um die Lage an der Hünxer Str. zu erörtern.

Nun wird sie im Ledigenheim berichten und zur Diskussion bringen, wie es weitergehen kann. Schon bei der ersten Versammlung im Januar waren sich die Teilnehmer über eine ganze Reihe von Dingen einig:

Seit der Nutzungsänderung des Zechengeländes, der Entstehung des Bergparks und des Wohn- als auch Gewerbegebietes hat sich die Situation für Lohberg erheblich verändert. Das Verkehrskonzept muss entsprechend angepasst werden.

Folgende Dinge spielen eine Rolle

  • Die bisherigen Querungshilfen und die Ampel reichen nun nicht mehr aus. Die Querungshilfen sind sehr schmal, insbesondere für Radfahrer (erst recht mit Anhänger), Menschen mit Kinderwagen oder Gruppen, zum Beispiel Gästeführungen oder Besuchergruppen von Veranstaltungen
  • Ein Eingang zum Bergpark als Naherholungsgebiet und Kinderspielplatz liegt an der Steigerstr.
  • Auf dem Zechengelände wird bald eine Kita angesiedelt, Familien und Kinder werden noch deutlich häufiger die Hauptstraße überqueren müssen
  • Das neue Wohngebiet muss an den bisherigen Kern angebunden werden, der Johannesplatz als Zentrum gut und sicher erreichbar sein
  • Der Stadtteil darf durch eine stark befahrene Straße nicht getrennt werden, er soll zusammenwachsen
  • Auf beiden Seiten der Straße liegen kulturelle Einrichtungen mit Publikumsverkehr, etwa die Zechenwerkstatt, das Ledigenheim und das Theater Halbe Treppe
  • Auch Kirche und Moschee müssen gut und sicher zu erreichen sein, verursachen aber gleichzeitig mehr Verkehr
  • Auch der lokale Handel legt Wert auf eine Infrastruktur, über die die Kundschaft kommen kann, zum Beispiel Netto, Bienemann oder Förster
  • Wer mit dem Wagen von der Lohbergstraße oder dem Parkplatz am Bergpark auf die Hünxer Straße abbiegen will, kann sie nicht besonders gut einsehen. Gleichzeitig gibt es an beiden Orten viel Publikumsverkehr.
  • Das Gewerbegebiet entwickelt sich erfreulich rasch, damit nimmt aber auch der Lieferverkehr zu
  • Das Thema Hünxer Straße wird sich in der Verkehrsplanung aufgrund unklarer Entwicklungen und Widersprüche zwischen Dinslaken und Hünxe weiter verzögern (Stichwort l4n)
  • Geschätzte 16.000 Fahrzeuge sind täglich auf der Hünxer Straße unterwegs. Kommt die Nordtangente, dürfte die Zahl voraussichtlich um 20 Prozent sinken

Rückfragen könnt ihr jederzeit richten an info@forum-lohberg.de oder auch an die Redaktion unter info@lohberg-mittendrin.de.

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