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Kinder, Kinder, es tut sich was beim Bau der Awo-Kita auf dem Zechengelände. Über die Fortschritte berichten wir an dieser Stelle regelmäßig im Kita-Blog. Mitte November rückten die ersten Maschinen an. Die Kinder schmieden schon mal große Pläne.

Kita-Blog, 3. Dezember: Die Kinder der zukünftigen Kita auf dem Lohberger Zechengelände sind schon aufgeregt: Es tut sich was auf der Baustelle und der Untergrund ist vorbereitet.

Daraufhin haben sich die Kinder im Morgenkreis kurzerhand als Architekten betätigt und einen tollen Entwurf gemacht mit allen Räumen, die man so braucht, aber auch ein bisschen mehr. Mit Bauklötzen haben sie ihre Pläne schonmal in kleinem Maßstab umgesetzt.

An alles wurde gedacht: Neben den Gruppenräumen gibt es eine Küche, eine Mensa und Toiletten, eine Turnhalle und ein Büro. Außerdem aber auch eine große Halle mit großen Fahrzeugen und einen Außenbereich mit eingezäunter Wiese samt Pool!

Kita-Blog, 12. November: Es hat eine ganze Weile gedauert bis die Ergebnisse der Probebohrungen vorlagen. Jetzt heißt es: Alles sicher, keine Bombe, grünes Licht für die Bagger. Besonders beeindruckt hat uns die Maschine für die sogenannte Rüttelstopfverdichtung.

Was das ist? Die neue AWO-Kita im KQL soll auf sicheren Beinen stehen, deswegen wird die Bodenplatte auf 178 Schottersäulen gebaut, die 40 cm breit und jeweils 7 m tief sind. Ein bisschen darf man sich das so vorstellen, wie in Venedig die Häuser auf Holzstämmen im Wasser stehen. Nur natürlich viel stabiler.

Wenn Ihr mögt könnt Ihr euch hier in einem Video der Firma Keller anschauen, wie das genau funktioniert.

Ein Blindgänger am Bergpark. Foto: Stadt Dinslaken

Kita-Blog, 27. Oktober: Schon wieder wird deutlich, wie ernst man die Aufgabe nehmen muss, ein Baugelände zunächst mal auf mögliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg zu überprüfen.

Auch heute wurde in der Nähe des Bergparks ein Teilstück einer 5-Zentner-Bombe gefunden und durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst abtransportiert. Zum Glück waren diesmal keine Evakuierungen notwendig.

Kita-Blog, 18. Oktober: Der Bombenalarm Mitte Oktober auf der Hünxer Straße, als Hunderte Menschen ihre Wohnungen verlassen mussten, hat eindrucksvoll gezeigt, dass unter der Erdoberfläche immer noch Explosives aus der fernen Vergangenheit liegen kann.

Experten schätzen, dass erst ein Drittel der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg aus dem Boden geholt worden ist. Daher ist bei allen Bauvorhaben in gefährdeten Gebieten eine so genannte Kampfmittelsondierung erforderlich.

Ein Bagger mit einem langen Bohrer prüft, was auf der Fläche für die neue Kita unter der Erde liegt. Foto: Stadt Dinslaken, ProZent

So auch auf der Baustelle der AWO-Kita auf dem Zechengelände! Die Bilder von Anfang Oktober zeigen, wie ein Bagger 178 Löcher in den Boden bohrt, damit im nächsten Schritt untersucht werden kann, ob unter der Erdoberfläche noch ein Blindgänger liegt. Derzeit läuft die Auswertung.

Mit 178 Bohrungen soll die Fläche so gut wie möglich nach Blindgängern untersucht werden. Foto: Stadt Dinslaken, ProZent

Hier im Blog berichten wir regelmäßig über die Fortschritte auf der Baustelle und wie es den Beteiligten damit ergeht.